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Christian Fenn

Dipl.Soz.Päd.(FH) / Suchttherapeut(TWT)


email:

christian.fenn@kidro.de

Festnetz:

0971/6993803

FAX:

0971/78548312

mobil:

0170/8525180

Maxstraße 40
97688 Bad Kissingen

Keine festen Öffnungszeiten,
am besten erreichbar per sms,
meistens täglich um 9 Uhr im Büro

Presse:

Artikel vom 18.10.2012

Links:

Netzwerk Migrationsarbeit

Streetwork - Drogenhilfe

Zielgruppe
Als Zielgruppe der Drogenhilfe Bad Kissingen gelten Drogengebraucher, die von harten, illegalen Drogen abhängig sind oder Gefahr laufen davon abhängig zu werden und im Landkreis Bad Kissingen leben. Oder auch deren Angehörige.

Niedrigschwellige Arbeit
Da es machen Menschen sehr schwer fällt, mit einer Beratungsstelle (noch dazu mit einer Drogenberatungsstelle) in Kontakt zu treten, versucht die Drogenhilfe den Zugang so einfach wie möglich zu gestalten. Dies geschieht beispielsweise durch aufsuchende Arbeit (Streetwork), die Möglichkeit des anonymen Kontakts bzw. der Kontaktaufnahme via sms oder email, Treffpunkte außerhalb der Beratungsstelle (in Privatwohnungen, in Gaststätten oder an einem Treffpunkt im Freien), den Verzicht auf feste Termine oder begrenzte Öffnungszeiten.

Streetwork
Ein großer Teil der Arbeit findet folglich außer Haus statt. Der Streetworker ist dabei im ganzen Landkreis Bad Kissingen unterwegs. Je nach Bedarf und zeitlichen Ressourcen variieren die Einsatzorte immer wieder.

Angebote
Die Drogenhilfe ist Ansprechpartner für sämtliche Fragestellungen unserer Zielgruppe. Zu den Arbeitsschwerpunkten zählen die Beratung, Begleitung oder Hilfe

  • in schwierigen Lebenssituationen,
  • bei Ämter- und Behördenkontakten/-besuchen,
  • beim Beantworten von Briefen,
  • bei Gerichtsterminen,
  • beim Ausfüllen von Antragen,
  • bei Bewerbungsschreiben,
  • bei Wohnungssuche und -auflösung,
  • bei Schulden und deren Regulierung.

Die Drogenhilfe unterstützt bei Abstinenzversuchen durch

  • Motivation zum Ausstieg,
  • Vermittlung und Fahrten in Entgiftungskliniken,
  • Ersatzstoffvergabe (Substitution) direkt im Haus,
  • dem Aufzeigen und Einüben alternativer Freizeitgestaltung.

Prinzipien
Der Kontakt zur Drogenhilfe besteht immer auf freiwilliger Basis. Das Ziel der gemeinsamen Arbeit wird immer zusammen mit den betroffenen Personen besprochen. Die Drogenhilfe unterliegt der Schweigepflicht. Sofern nicht ausdrücklich vereinbart gehen keine Informationen an Dritte.

Substitution
Einen großen Arbeitsschwerpunkt der Drogenhilfe bildet die Substitution. Unter Substitution versteht man die Ersatzstoffvergabe bei heroinabhängigen Menschen. In Zusammenarbeit mit einem substituierenden Arzt werden Ziele, Medikament und Dosierung gemeinsam besprochen. Die Ausgabe des Ersatzstoffs erfolgt in vielen Fällen täglich dirket in der Beratungsstelle. Da es in der Stadt Bad Kissingen keinen substituierenden Arzt gibt, erspart das den Patienten umständliche, teilweise unmögliche Wege. Nahe Substitutionsärzt befinden sich in Oberthulba, Bad Brückenau und Schweinfurt.

Freizeitgestaltung
Ein genauso wichtiger Bestandteil der gemeinsamen Arbeit ist häufig die Suche nach alternativer Freizeitgestaltung. Um die Sucht überwinden zu können ist es häufig wichtig zu lernen, was man anstelle des Konsums noch tun kann. Dazu gehören einfach Freizeitgestaltungsmöglichkeiten, aber auch gemeinsame Urlaube (beispielsweise in den Bergen oder am Meer).

Prävention
Insbesondere für Schulklassen im Rahmen des Schulunterrichts oder auch während der Besinnungstage bietet die Drogenhilfe Suchtpräventionsunterricht an. Dieses Angebot richtet sich an Schüler der 7 - 13. Klasse, ist idealerweise aber in der 8./9. Klasse anzusiedeln.
Zusammen mit dem Arbeitskreis Prävention gehört zur Aufgabe der Drogenhilfe auch die Begleitung und der Präventionsunterricht im Rahmen des L.U.T.SCH.-Wettbewerbs.

Vernetzung
Darüberhinaus wirkt die Drogenhilfe in unterschiedlichen Arbeitskreisen mit. Diese sind beispielsweise das Netzwerk für Migrationsarbeit, der Arbeitskreis Prävention, der Arbeitskreis Substitution oder das Beratungsstellentreffen im Krankenhaus Schloss Werneck.